35.
„Dannkann ich dich auch nicht in Ruhe lassen." „Okay dann hab ich docheinen Freund." „Ach Nicki, Nicki, Nicki. Du kannst dir denken,dass das jetzt nicht mehr funktioniert. Jetzt kannst du dich mirnicht mehr entziehen." „Kann ich jetzt trotzdem schlafen?" Erlachte kurz. „Ich mag deinen Humor und um genau zu sein schläfstdu gerade." „Aber deine Hand auf meiner Wange und ich kann michnicht aus dem Schlaf kneifen..?" „Ich bin in deinem Traum und inder reellen Welt und ich muss dir sagen, du musst wenn du schläfstmehr anhaben, vor allem wenn dieser Heini bei dir ist." Noch näherschlang ich meine Arme um meine Brust und dachte ich musste im Bodenversinken. „Kannst du mich jetzt in Ruhe lassen?" „Hast du dichimmer noch nicht an mich gewöhnt?", sagte er leicht ungeduldig.„Doch aber im Moment will ich nicht mehr Zeit mit dir verbringen.Wenn ich das nächste Mal, wenn ich meine Sanduhr vor dem Schlafengehe umdrehe, dann besuchst du mich erst wieder und nicht vorher,okay?" „Okay", sagte er und verschwand.
Verwirrtwar ich auch noch am nächsten morgen und geschockt ging ich zumBahnhof und wartete auf den Zug. Ich hatte nicht wirklich Lust aufheute. Erst durfte ich mir etwas von Robin anhören und dann denrestlichen Tag von Jasmin. Es würde ein harter Tag werden und dasjetzt schon zu wissen machte es nicht besser.
Eskam wie ich es erwartet hatte. Als Robin in den Zug stieg, drängelteer sich zu mir durch und grinste mir entgegen. Bei dem Blick konnteman auch denken, dass er sich darauf einen runter geholt hat.„Uuuund..?" Ich blickt nach unten und flüsterte: „Also fürmich hat sich 'Daswar so, so, so, sooooo Unglaublich. Du kannst dir gar nichtvorstellen wie toll das war. Alles daran. Das Restaurant, er..einfach alles.' nicht so unglaublich begeistert an." „Undeingelocht", brüllte er durch den halben Zug. „Du brauchst nichtso laut sein." „Und ob ich das sein muss, denn jemand in meinernäheren Umgebung ist mir jetzt direkt 2 Gefallen schuldig."Demütig blickte ich immer noch nach unten. Er strich mir über denRücken. „Nicht so traurig, ich hab mir tolle Dinge überlegt."Warum konnte ich mir das jetzt nicht vorstellen.
Selbstin der Schule hörte er nicht auf zu grinsen. Manchmal konnte ich mirbei ihm vorstellen, dass er mich bei seinem Gefallen direkt in seinenSadomaso-Keller führt. Was hoffentlich nicht passierte. Er warallerdings nicht der einzige, der es nicht schaffte sich das Lächelnaus dem Gesicht zu wischen. Jasmin war überglücklich, Sie war wach,als hätte sie gerade 7 Espresso und dann noch ein bisschen RedBullgetrunken. Ich hab sie noch nie so schnell reden hören, Wie einWasserfall fielen ihr die Wörter aus dem Mund und es lief und liefund lief. Robin hier. Robin da. Sadomaso-Keller. Nein der nicht.
JedeSekunde wartete ich darauf, dass Robin um die Ecke kam und von mirverlangte, ihm einen zu blasen. Wirklich ich hoffte nicht das erverrückt genug dazu war, aber das er nicht wenigsten ein bisschenkomisch war, konnte man wahrscheinlich nicht abstreiten.
Inder Hofpause saßen wir wieder auf unsern altbewährten Plätzen.Jasmin erzählte die selbe Story, die sie schon den ganzen Tag aufund ab dichtete und ich konnte es nicht mehr hören. Ich hatte meinenKopf auf dem Tisch abgelegt, doch stand ruckartig auf und ging davon.Meine Freundinnen merkten schon das ich ging, doch auf ihre Fragenantwortete ich mit einer abweisenden Handbewegung. Es war mir imMoment egal was sie dachten, ich brauchte nur kurz meine Ruhe. Nachder Hofpause hatte ich wahrscheinlich wieder genug Kraft umzuzuhören. Die Sonne strahlte vom Himmel und ich setzte mich aufeine Bank abseits aller Schüler. Ruhe. Ich schloss die Augen undhörte den dumpfen Geräuschen, der Schüler und der Vögel zu undließ es mich berieseln. Ich entspannte die meisten meinerKörperpartien und ließ mich sacken. Nakleine. Hastdu das gestern mitbekommen? Mit dem Jungen in meinem Zimmer? Wie istder eigentlich rein gekommen. Sorry,da bin ich überfragt, aber vielleicht finde ich es beim nächstenMal heraus. Schließlich kann ich mich dank dir, ja daraufvorbereiten. Dasist fantastisch.
Nebenmir gab die Bank nach und ich machte die Augen auf. Robin hatte sichneben mich gesetzt und ich muss sagen, dass ich jetzt absolut keineLust hatte, ihn zu sehen. „Mach nicht so ein bedrücktes Gesicht."Er legte ein Hand auf meinen Oberschenkel und fügte hinzu, „balddarfst du deinen ersten Gefallen abarbeiten." Sadomaso-Keller! Esbrüllte danach. „Und in welcher Form?" „Das sag ich dir noch,aber nicht jetzt." Er stand auf und ging. Ich folgte ihm, es hattegerade geklingelt.
Dieletzte Stunde verging nicht wirklich schnell, eher wie zäher Honig.Doch nachdem ich mich schnell von Jasmin verabschiedete, ging ich zumBahnhof um mich auf eine der Bänke nieder zulassen. Zum Glückallein. Das brauchte ich jetzt. Ruhe, aber wie auch anders erwartetkonnte man mir das nicht gewähren. „Naaa." Ich ließ den Kopfhängen. „Willst du mir nun endlich verraten, was du von mirwillst?" „Ja, ich habe mich dazu entschlossen es dir endlich zusagen, weil du heute schon den ganzen Tag so bedrückt warst." Wennes doch etwas schönes wäre, naja. „Aber erst wenn du mir in dieAugen schaust." Ich hob meinen Kopf und schaute ihm in die Augen.„Okay, also du hast,... eine.. gratis Übernachtung bei mirverdient." Sadomaso-Keller. „Und was soll ich da?" „Das wirstdu noch sehen." „Und wann?" „Dieses Wochenende."
Bạn đang đọc truyện trên: Truyen247.Pro