29.
„Hey Kleine." Er schloss mich direkt in seine Arme. „Hey. Morgen fahr ich wieder mit dem Zug, dann musst du nicht wieder hier runter fahren." „Ach das ist nicht schlimm. Ich wollte dich heute mit zu mir nehmen, doch ich hab gerade erfahren dass das nicht ganz funktioniert. Weißt du ob deine Eltern was dagegen hätten wenn wir zu dir gehen?" „Nein ich glaube nicht." So liefen wir los. Bis zu mir dauerte es bloß 3 Minuten.
Bei mir angekommen, überraschte ich als erstes meine Eltern mit meinem plötzlichen Besuch. Sie hatten nicht viel dagegen und so gingen Patrick und ich hoch in mein Zimmer. „Wow. Hier war ich ja ewig nicht mehr", griente er mir entgegen. „Stimmt", ich machte eine kurze Pause, weil mir etwas eingefallen ist. „ Ich hoffe es stört nicht, aber ich hab noch was zu tun. Ist das schlimm?" „Nein, kann ich dir helfen?" „Also du willst mir helfen ein Plakat über den zweiten Weltkrieg zu machen?" „Ähmm von mir aus." Er zuckte mit den Schultern. „Okay ich glaube du kannst was tun." Ich zog ein großes Plakat hinter einem Schrank hervor und einen Folie die voll war mit vollgedruckten A4 Blättern war. „Hier, du kannst die Bilder ausschnippeln." „Und du glaubst das schaffe ich?" „Ja, ich habe großes Vertrauen in dich. Ich glaube an dich." „Jetzt fühle ich mich wirklich ermutigt." „Schön." Ich reichte ihm eine Schere und die Folie und er begann zu schnippeln. Ich fing mit der Überschrift an.
20 Minuten später waren wir fertig und ich hielt das Plakat in die Höhe, während Patrick es kritisch beäugte. Er streckte einen Daum nach oben. „Supi." Ich wurde leicht hibbelig. Vielleicht war es jetzt der Gedanke, dass ich mich jetzt neben Patrick setzte und ich ihm damit wieder sehr nah kommen würde. Ob es so wie vorgestern werden würde, bevor meine Mutter in mein Zimmer kam. „Also ich kann jetzt sagen, dass ich dich wenigstens ein bisschen kenne, obwohl wir uns erst seit ein paar Tagen kennen, aber darf ich jetzt schon persönliche Fragen stellen oder ist es für dich noch zu früh?", fragte ich schwach. „Also von mir aus gerne. Hast du denn eine?" „Also ich will nicht zu aufdringlich sein, aber hattest du schon mal ne Freundin?" Ich schaute nach unten weil es doch peinlicher klang als in meinen Gedanken. „Hast du ein Glück das ich dich mag, aber ja." „Was wäre denn, wenn du mich nicht mögen würdest?" „Ich hätte anders reagiert und wieso willst du das wissen?" Ich hoffte inständig, dass er jetzt nichts Falsches von mir denkt. Ich wüsste zwar nicht was, aber da gibt es bestimmt irgendwas. „Naja, das ist so, das...ähm... ich an den letzten Tagen darüber nachgedacht hab. Ich meine, du kamst mir jetzt nicht rüber wie einer der noch nie Freundin hatte, weil deine Ideen und dein Charme so gar nicht danach klingen, aber du warst auch Niedlich und so gar nicht wie jemand der schon viele Freundinnen hatte." Er schaute mich aus großen Augen an und ich senkte wieder den Blick. „Verstehst du mich?" „Also ich bin nett, aber prüde." „Also das hab ich nicht gemeint, ich wollte sagen-" „Ich hab dich schon verstanden. Das war bloß ein Scherz." Er begann zu lachen. „Aber das heißt, dass du in den letzten Tagen ja viel an mich gedacht hast." „Wie auch nicht ich habe immer etwas das mich an dich erinnert." Ich fasste mir an die Seite. Es tat jetzt nicht unbedingt weh, aber spüren konnte ich es trotzdem noch. Er blickte erschüttert nach unten. Ohh man das wollte ich damit jetzt eigentlich nicht erreichen. Es sollte nicht schlecht für ihn sein. Ich meine ansonsten hätte ich ihn nie kennen gelernt und das ist nichts Schlechtes. Ich legte eine meiner Hände unten sein Kinn und hob es nach oben. Er verdrückte sich direkt ein lächeln, weil man das ja eher anders herum kannte. „Schau nicht so, das mag ich nicht. Soll ich dir was Tolles erzählen?" Er nickte Stumm. „Wir hatten heute den letzten Block Ausfall und weil ich mich mit dir treffe, bin ich noch mit Jasmin in der Schule geblieben und wir haben geredet und zwar darüber das wir beide ein Date haben heute." „Und mit wem hat sie ein Date?" Er schaute mich fragend an. „Na mit Robin und du musst dir vorstellen ich hab die beiden zusammen gebracht." Er strahlte über beide Ohren. „Jetzt brauchst du Robin nicht mehr als eine Bedrohung ansehen." „Was das tue ich doch gar nicht." „Ach nein und warum lächelst du dann so?" „Na weil ich mich für die beiden freue." „Ach." Ich legte meinen Kopf schräg und blickte ihn starr an. „Okay, okay, okay vielleicht hatte ich ein bisschen das Gefühl, aber jetzt nicht mehr." Ich versteh schon irgendwie, dass er ihn als Rivalen sieht. Ich meine er sieht nicht schlecht aus, aber gegen Patricks Charakter kann das beste Aussehen nichts ausrichten. „An was denkst du gerade", holte er mich aus meinen Gedanken. „An was wohl." „Mich?" Mein Gesicht lief rot an, vor allem weil er begann hämisch zu lächeln. „Hör aus so zu lächeln." „Nop ich mag es wenn du rot wirst und ich möchte ziemlich gern noch etwas wissen." Ich seufzte leicht auf. Ich wusste wovon er redet. „Das musst du nicht wissen." „Vielleicht aber ich will es wissen, außerdem hab ich noch was gut bei dir wegen der doch sehr persönlichen Frage." „Das ist Erpressung", schluchzte ich. In der Hoffnung das es vielleicht helfen würde. „Damit kommst du nicht weit. Ich glaube nämlich das du damit gar kein so großen Problem hast." Ich verschloss die Arme vor meiner Brust und tat so als wenn ich eingeschnappt wäre. „Büüüte." Ich schaute wie ein Welpe der bloß mal gestreichelt werden will. „Ach verflucht sei dieser Dackelblick." Natürlich war er glücklich über seinen Erfolg. Er nahm meine Hände und schaute mir tief in die Augen. „Das kann doch nicht so schwer sein." „Es ist auch einfach nur peinlich, aber.. ich werde es dir erzählen. Also ich war an einem Strand und es war unglaublich schön. Die Sonne schien und das Wasser war Türkis und wunderschön klar. Alles in allem, sehr schön. Ich schaute mich um und sah erst keinen, doch dann kamst du und... und du hast mich hochgehoben und zum Wasser getragen. Ich hab mich dagegen gewehrt weil ich wusste das du mich reinschmeißen wolltest. Natürlich ließt du mich nicht los und warfst mich dann einfach ins Wasser. Danach hat mich der Regen und du geweckt." Genug Peinlichkeit an einem Tag. Ich meine vor einem Jungen zugeben zu müssen, dass man von ihm geträumt hat. „Ohja das klingt nach mir. Also träumst du von mir?" „Ja natürlich", meine plötzliche Antwort überraschte nicht nur ihn sondern auch mich. Natürlich schwankte auch ein wenig Sarkasmus mit in meiner Stimme, doch auch er merkt wahrscheinlich das auch Ernst in meiner Aussage lag.
Eine kleine Schreibblockade suchte mich Heim und veranlasste das ich es nicht schaffte am Montag ein Kapitel online zu stellen. Ich würde mich freuen wenn jemand mir mit einer Idee zur Seite steht und ich hoffe auch das sich das bald wieder legt.
Mit lieben Grüßen MissMerry15
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