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22.


Jasmin lächelte über beide Ohren, als hätte ich ihr ein Eis geschenkt. Immer noch schaute sie den Zettel mit begeisterten Augen an. Dieser Anblick bestätigte mir, dass ich das richtige getan hab. Wir gingen zusammen zurück ins Klassenzimmer und ich sagte ihr noch, dass sie den Zettel wegstecken sollte. Was sie auch tat.


Es klingelte und mein Unterricht, in dem Fall Englisch, begann. Es passierte nichts Spannendes. Es war ja auch nur Englisch. Bis auf ein paar ein Sprachübungen wechselte ich kein weiteres Wort mit Jasmin, doch irgendwas verriet mir das sie sehr gut drauf war. Nicht mal, dass sie in der einen Arbeit eine 4 bekommen hat, störte sie. Als es dann nach 90 Minuten zur Pause klingelte, hüpfte sie aus dem Zimmer, wie beflügelt. Es machte mich glücklich sie so zu sehen. Die nächsten Stunden blieb ihr Stimmung auch so bis zur Hofpause.


Gerade liefen wir Runden. Was bei uns so viel bedeutete wie, wir laufen um den Sportplatz, der aus einem Fußball und einem Tennisplatz bestand. Er war circa 600 Meter lang. Sie schwärmte die ganze Zeit von Robin und ich lächelte und nickte zur Bestätigung. Ich schaltete schnell ab und sie riss mich erst wieder aus meinen Gedanken als sie mir ihr Handy vors Gesicht hielt. „Schau ich hab ihm schon geschrieben." Ich schaute den Chat an und nickte wieder. „Cool. Ich glaube er hat gerade geantwortet. „Wirklich!", kreischte sie. „Er fragt ob ich du bin." „Sag einfach, nein. Ich glaub das war ausversehen." Sie war so abgelenkt das sie noch nicht mal merkte wie schlecht log. Sie sprang aufgeregt auf und ab. Wieder ließ sie einen kleinen Freudeschrei ab, als die Antwort kam. „Er fragte wo ich bin und ob du bei mir bist?" „Sag ihm die Wahrheit." „Okay." Sie tippte schnell eine Antwort. Sie strahlte über das ganze Gesicht. Wir liefen normal weiter und wieder hörte sie nicht auf von Robin zu schwärmen. „Ich dachte erst das er sich in dich verliebt, weißt du, aber da hab ich mich wohl getäuscht. Jetzt können wir die ganze Zeit schreiben und er verliebt sich in mich", sie sprach ohne Punkt und Komma und ich nickte bloß und fing bei dem letzten Satz an zu lächeln. Wahrscheinlich würde ich ihn killen wenn er sie unglücklich macht. Ich muss aber trotzdem sagen meine Verkupplertechniken sind einfach unverbesserlich.


Sie hörte nicht mehr auf zu reden und schwafelte die ganze Pause und sie hörte erst auf als wir auf dem Weg zur Turnhalle waren, weil wir wieder einmal Sport hatten. „Wo ist denn deine Sporttasche", sprach sie endlich auch mal ein anderes Thema an. „Ich hatte einen kleinen Unfall." „Was? Wann? Warum?" „Ich erkläre es dir wenn wir oben sind." Sie nickte. Schaute jedoch sehr besorgt. Ich wollte kein Mitleid erregen. Als wir in die Kabine kamen, fiel den anderen natürlich sofort auf, dass ich keine Sportsachen dabei habe. „Hast du keine Sportsachen dabei?", fragte Nele. „Doch schon, aber ich hab eine Befreiung." „Und wieso?" „Genau wieso?", schloss sich auch Jasmin wieder an. Ich zog meine Strickjacke aus und hob mein T-Shirt. Es kam der Verband zum Vorschein. „Ich hab mich mit einem Fahrrad angelegt und mir dabei eine Rippe gebrochen." Alle zogen sie scharf die Luft. „Auuu." „Ging aber, deswegen darf ich nicht mitmachen." Ich ließ mein T-Shirt wieder sinken und holte den Bescheid aus meiner Tasche. Ich ging bereits raus und stellte mich an das Geländer und schaute runter zur Halle. Ich ließ meinen Blick durch die Halle schweifen und es war wieder der Parkour aufgebaut. „Hey Nicki. Sportzeug vergessen?", fragte mich Herr Höger. „Sportbefreiung." Ich hielt den Zettel in die Luft. „Hmm." Er nickte. Damit war das Gespräch beendet. Ich schaute zur Jungs Kabine und einer der Jungs stand bereits draußen. Robin, doch dieses Mal hatte er irgendwie andere Sportsachen an. Eine Mittellange Hose und ein Enganliegendes T-Shirt. Es zog sich sehr straff über seinen ganzen Oberkörper und definierte jeden noch so kleinen Muskel. „Mach ein Foto davon, das hält länger", sagte mir eine kleine Stimme im Hintergrund. Halt die Fresse dachte ich. „Hast wieder an mir vorbei geschaut, oder?", sagte plötzlich eine Stimme neben mir. Ich drehte mich erschrocken um. Ich hab nicht gemerkt, dass ich schon wieder in meinen Gedanken versunken bin und er nicht mehr vor der Kabine stand. „Ähh nein. Ich hab schon dich angeschaut. Hast du richtig bemerkt." Versuchte ich mich mit aller Coolness zu verteidigen die ich in seiner Nähe aufbringen konnte. Er lächelte mich an und ich versank wieder im Boden. Wenige Sekunden später kam auch schon Jasmin aus der Kabine und schaute uns verwirrt an. Ich musste mich herauswinden. „Ähh, Robin ist hier und wollte dich was fragen." Klar, logisch. Ich verschwand augenblicklich zu der Treppe die in die Halle führte. Nicki die Verkupplerin, dachte ich. Er hatte sich im Gegensatz zu mir nicht so einfach herauswinden können. Er führte jetzt mit ihr ein Gespräch. Ich ging zu Herr Höger und überreichte ihm den Zettel. „Was hast du denn gemacht?" „Ich hab mir eine Rippe gebrochen?" „Und wie bricht man sich bitteschön eine Rippe." „In dem man sich einen Fahrradlenker in die Seite rammen lässt." Er schaute genauso entgeistert wie denen den ich das erzählt habe.


Langsam füllte sich die Halle mit meinen Klassenkameraden, die manchmal auf mich zeigten und dann leise tuschelten. Meine Freundin saßen neben mir und redeten. Über was, keine Ahnung, bloß Jasmin wollte bloß unbedingt mit mir reden. Sie piekte mich schon die ganze Zeit nervös von der Seite an. „Willst du gar nicht wissen was Robin zu mir gesagt hat." „Ähh, doch. Erzähl." „Na gut so spannend ist es nicht aber wenn du es wissen willst." Sie übertrieb sehr, aber ich ließ es ihr durchgehen, weil auch sie mal ihren Spaß brauchte. „Er hat mich nach meinem Trinken gefragt." Ich riss die Augen auf und spielte so als würde mich das unglaublich interessieren. „Du musst dir vorstellen nicht dich und auch keinen der anderen Jungs. Nein. Mich, mich." Ich musste lächeln bei dem Gedanken, dass das seine beste Ausrede war. Aber es stellte Jasmin zufrieden und ich war Glücklich. Sie seufzte zufrieden vor sich hin.


Die Stunde begann und es stand als erstes Ausdauerlauf auf dem Programm. Ich saß nun alleine auf der Bank und schaute meinen Klassenkameraden beim Rundenlaufen zu. Es war langweilig, aber wenigstens machten die Lehrer dann immer die Musik an, was meine Stimmung hob. Ich beobachtete meine Mädels, doch schon nach kurzer Zeit driftete mein Blick zu Robin ab. Der sah aber auch gut aus, verfluchte ich ihn. Er lächelte als er bemerkt, dass ich ihn beobachtete. Was die Lage nicht gerade verbesserte. Ich schaute nach unten und spielte mit meinen Fingern. Robin und Jasmin was ein Paar, aber würde er ihr auch das zeigen was er mir gezeigt hat. Sie kannte ihn nicht wie ich ihn kannte. Obwohl man kaum sagen konnte das ich ihn wirklich kenne. Ich kannte ja bloß diese andere Seite von ihm. Vielleicht ist das in der heutigen Zeit normal und ist jetzt Trend und ich bin einfach schon wieder nicht Informiert. Ich muss mir auch mal wieder einen Kopf um das Wort „Verkuppler" machen, denn heißt das nicht eigentlich das beide Parteien aufeinander stehen müssen oder schon wenigstens einmal miteinander geredet haben müssten oder mache ich mir einfach schon wieder unsinnig viele Gedanken, die eh keiner Verstand. Frauenlogik. Egal was die genaue Beschreibung war. Ich hab meine Arbeit gut gemacht. Das Pfeifen des Lehrers holte mich zurück in die Realität. Ich spürte eine leichte Erschütterung neben mir, auf der Bank. Ich schaute nach rechts und Jasmin hatte neben mir und keuchte wie eine verrückte. „Alles klar bei dir?" „Jaja", sie konnte kaum sprechen so sehr war sie außer Atem, „hast du schon mal Robin gesehen. Es sieht so aus als wäre der keinen Meter gelaufen." Sie zeigte in seine Richtung. Ich schaute dorthin und sie hatte Recht. Er pumpte nicht einmal und stand noch wie eine Eins. Zweideutigkeit nicht beabsichtigt.


Nach einer kurzen Pause von 5 Minuten ging es auch schon weiter und ich war wieder alleine. Ich schlich langsam aus der Halle um etwas zu trinken. Ich hatte selbst nichts mitgenommen, darum nahm ich einfach das Trinken von Nele. Ich setzte mich auf die Treppe und schaute durch eine Tür nach draußen. Es war ein herrlicher Tag. Die Sonne schien, der Himmel ist blau und es waren angenehme 20°. „Erde an Nicki." Ich schaute nach vorne. Robin stand da und schaute mich an oder eher starrte. „Was denn?" „Hast du Jasmin den Zettel gegeben?" „Hab ich." Standpauke im Anmarsch. „Ja und fang ruhig schon mal an zu erzählen." Mit den Worten stand ich auf und stellte die Flasche zurück. „Warum hast du das getan? Ich meine ich hab nicht Jasmin..." Weiter hörte ich nicht, denn ich ging aus dem Raum. Nicht die netteste Art, aber so einen Abgang wollte ich schon immer mal hinlegen.


In der Halle setzte ich mich sofort wieder hin und beobachtete meine Mitschüler. Ich sah auch wie Robin wieder reinkam und mir böse Blicke zuwarf. Die ich einfach ignorierte. Für einen Moment kam mir unser Zusammenspiel normal vor, doch nach der Stunde wird es wieder verwunderlich. Ich konzentrierte mich aber nicht mehr darauf. Nein, ich lehnte meinen Kopf an die Wand und schloss die Augen. Ich stand in einem komplett weißen Raum, der mich leicht an Harry Potter erinnerte. Ich schaute mich überall um, doch nirgendswo war jemand zu sehen. Doch plötzlich entdeckt ich jemanden in der Ferne und rannte auf den Fremden zu. Immer noch erkannte ich nur leichte Umrisse. Bis ich kurz vor dem Fremden stand und erkannte, dass es Robin war. Er sagte nichts und schaute mich nur an. Bis er lachte und seinen Arm nach mir ausstreckte. Ich schaute ihn nur ratlos an, bis er mir einen starken Schups gab. Hinter mir tat sich, warum auch immer, eine Schlucht auf und natürlich fiel ich hinein. Ich schreite lauthals los, was ja auch nicht verwunderlich ist, da ich eine Schlucht falle. Ich drehte mich in der Luft und bekam einen üblen Schreikrampf und kurz bevor ich aufkam. „Nicki, Nicki. Nicki, wach auf." Ein völlig aufgelöster Robin stand vor mir und schüttelte mich. „Scheiß man was läuft falsch bei dir?" Ich hielt mir den Kopf, weil ich Kontakt mit der Wand aufgenommen hatte. „Was läuft bei dir falsch, schläfst mitten im Unterricht ein und brüllst dann wie eine Irre rum." Ich schlug mir die Hände vor den Mund. Ich hatte doch nicht wirklich geschrien. Ich schaute mich erschrocken um und sah das niemand mehr da war und es war nichts mehr aufgebaut. „Wo sind die anderen?" „Weg." „Und wie spät ist es. Ich schaute auf meine Imaginäre Uhr und schaute erst wieder hoch als ich merkte, dass sie imaginär ist. „Es ist 16:00 Uhr." „Wieso weckt mich kein Mensch?" „Kp, vielleicht hat man dich übersehen." „Mich übersehen! Es sitzt ein Mensch in eine Halle ganz allein auf einer Bank und man übersieht mich." Ich war sauer, vorallem weil ich dadurch Patrick verpasst hab. „Meine Freunde haben mich vergessen. Ich glaub dir nicht." „Na gut vielleicht hab ich ihnen gesagt, dass ich mich um dich kümmere." „Hää wieso? Ach egal ich brauch mein Handy. Ich muss Patrick anrufen." „Wieso musst du ihn anrufen du hast ihn versetzt." „Was hast du für ein Problem und woher weißt du das?" Ich blieb stehen. „Hab ich bloß geraten. Bist du sauer?" „Du hast mich grad von dem süßesten Jungen der Welt ferngehalten. JA, ich bin sauer." „Der süßester Junge der Welt. Ist das nicht ein wenig übertrieben?" Was das konnte nicht wahr sein. „Patrick?!" Ich hatte mich umgedreht und starrte ihn entsetzte an, um mich dann zu Robin zurückzudrehen. „Wie hast du das gemacht?" „Ach nicht der Rede wert." „Und ob, aber danke. Du hast was gut bei mir." Ich verstand nicht wie er das geschafft hatte, aber mein Gehirn wurde gerade von Hormonen geflutet. Ich stand unter Adrenalin und was nicht noch alles für Zeug. Dafür konnte ich Robin grad abknutschen, aber noch mehr wollte ich Patrick knutschen. Okay, falscher Gedanke. „Komm wir gehen Patrick und danke nochmal Robin." Ich ging schnellen Schrittes zu ihm und drückte ihn nochmal ganz doll. Danach drehte ich mich wieder um und grinste Patrick an. Ich war total beschwingt und hüpfte beinahe. Ich nahm Patrick an der Hand und zog ihn hinter mir her. Ich schaute zwar nach vorne doch als ich nur kurz nach hinten schaute, sah ich wie Patrick vor Robin zu salutieren, irgendwie.


„Es tut mir leid, dass ich dich versetzt habe. Es tut mir so unendlich leid." „Ach das passt schon, dein Kumpel, ist voll gut drauf. Da läuft nichts zwischen euch, oder?" „Nein, nein." „Ich meine bloß eine paar kleine Anzüglichkeiten von ihm aus gesehen zu haben." „Ach bestimmt nicht. Ich meine der lädt dich doch nicht, um dir dann irgendwas in der Art zu zeigen." „Du hast wahrscheinlich Recht." „Warte ich muss noch kurz mein Zeug holen, wartest du hier?" „Sogar ziemlich gerne." Ich rannte die Treppe hinauf, in die Kabine, holte mein Zeug und rannte so schnell es ging wieder runter. Dort wartete er auf mich. Ich bin so glücklich und das ist alles möglich durch Robin. Ja, Robin.


Vielleicht hab ich mich auch einfach nur geirrt. Vielleicht hab ich diesem Jungen, auch einfach Unrecht getan, damit ihn einfach so abzustempeln. Es ist ja auch immer noch gut möglich dass das alles auch nur ein wirklich dummer Zufall war mit den Träumen und ihm. Das war es, das musste es sein, aber ich hatte auch ehrlich keine Lust mir darüber noch mehr den Kopf zu zerbrechen, vorallem nicht bei solch einer Gesellschaft. „Wir kennen uns doch erst seit gestern, wieso machst du das eigentlich?" Er ließ mir ein wunderschönes Lächeln zukommen. „Die bessere Frage wäre doch, wieso das NICHT jeder so macht und außerdem bin ich nun mal sehr spontan und ergreife eine Chance wenn sie schon mal da ist." „Das liegt wohl wahrscheinlich daran, dass die Zeit der Gentlemänner ausgestorben ist und eine SMS schon als romantisch gilt und ich liebe Spontanität. Ich meine etwas zu planen und sich auf etwas zu freuen, ist auch was Schönes, aber einfach mal Spontan sein, ist nichts Schlechtes." „Stimmt, da hab ich eine Idee." Wir standen draußen auf dem Parkplatz meiner Schule und ich entdeckte sein Fahrrad. Auf dem Gepäckträger stand ein Korb, welcher sehr an einem Picknickkorb ähnelt. „Uhh, ich liebe Überraschungen." Es wäre auch äußerst seltsam zwar Spontaneität zu mögen, aber Überraschung zu hassen. Ich meine es hängt beides ganz eng zusammen und ist unumgänglich, wenn man das eine will. „Das freut mich aber." „Aber ganz spontan ist das nicht, oder?" „Nein da hast du Recht. Ich hatte aber nicht gerade viel Zeit zum Planen, also ist es halbspontan." „Ja so kann man es nennen", lachte ich, „Und was hast du aus halb Spontanität geplant." „Schau nach und sag du es mir." Er zeigte auf den Korb und ich öffnete ihn langsam. Es blitzen Erdbeeren, Käse und Trauben hervor und wenn mich alles täuschte dann auch Sektgläser. Ein Picknick. „Also ich würde sagen... Zombieapokalypse?" Er lachte und ich stimmte mit ein. Man konnte einfach nicht anders es steckte ein wortwörtlich an. „Ja, nein, aber gut geraten." „Ich weiß, ein Picknick, oder?" „Jaa.. das kommt der Sache schon näher. Kannst du auch erraten wo?" „Ohh nein. Da stehen wir morgen noch hier." „Okay, dann werde ich dich überraschen." „Das finde ich gut." Ich musste ein freudiges Klatschen zu unterdrücken, doch es rutschte ein kindliches Lachen heraus. „Was war das?" Wieder musste er grinsen. „Etwas peinliches, frag nicht." „Mach es ruhig wieder, es stört mich nicht." „Nein." Ich lachte aber nicht wie ein Kind.


Was machte dieser Junge nur mit mir. Er brachte mich schon die ganze Zeit zum Lachen. Ich fühlte mich total wohl in seiner Nähe und dabei kannte ich ihn erst seit gestern. Außerdem hab ich noch nie so einen Jungen getroffen und so viel kann ich schon sagen: Er ist hilfsbereit, unglaublich nett und so einfallsreich (im guten Sinne). „Du musst mir jetzt sofort eine Antwort geben." „Klar raus damit." „Wie stehst du zu Filmen?" Er blickte nach unten. „Okay ich hab jetzt deutlich was Poetischeres Erwartet, aber ich muss sagen, dass ich Filme liebe." Ich weiß sehr Elementare Frage, aber ohne diese Antwort kann ich nicht weiter leben. Also schon noch leben, aber ich wäre enttäuscht. „Warum fragst du?" „Weil ich Filme", dramatische Pause, „auch liebe und es ein großer Anhaltspunkt in meiner Themenauswahl ist und wenn jemand Filme und Serien nicht mag und immer nur „Keine Ahnung, hab ich noch nie gesehen"-Antwortet, dann wird das auf lange Sicht sehr anstrengend." „Diese Worte waren gewählter und ich gebe dir Recht es gibt nichts schlimmeres als peinliche Stille." „Ich werde dir erst poetische Fragen stellen, wenn wir uns besser kennen und sobald du dir mir schriftlich bestätigst, dass du mich nicht für Verrückt hältst." „Warum sollte ich dich für verrückt halten?" „Das wirst du dann schon sehen." Das philosophische Ich in mir kann ziemlich anstrengend werden und wenn es dann doch mal ausbricht, dann ist es wie eine Art Lawine, die sich erst sehr lange steigert und dann plötzlich abebbt. Alles in allem bin ich bei sowas lieber alleine. Dazu muss aber noch gesagt werden, dass seit Beginn meines Problems, sowas nur noch äußerst selten vorkommt.


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